Das VERHALTEN des Menschen ist bestimmt von seiner MOTIVATION

 

Die MOTIVATION des Menschen besteht aus 3 KOMPONENTEN

 

Die 3 KOMPONENTEN der Motivation sind INTUITION RATIO und EMOTION

 

INTUITION ist die unterbewusste, RATIO ist die bewusste HandlungsAnweisung der Vernunft. EMOTION ist die durch das Unterbewusstsein auf das Bewusstsein wirkende Kondition, die die HandlungsAnweisung der Vernunft restriktioniert und selbst keine HandlungsAnweisung ist. Emotion ist die Nebenwirkung der HandlungsAnweisung des Metabolismus, die ihr fortgesetztes Vorhandensein darin begruendet, noch nicht ausreichend stoerend gewirkt zu haben um negativ selektiert worden zu sein.

 

Vernunft ist eine strukturell funktionale Bedingung, Emotion ist Folge einer strukturell funktionalen Bedingung und selbst keine solche, wenn die strukturell funktionale Bedingung eine HandlungsAnweisung fuer das System definiert.

 

Die Vernunft hat fuer Menschen zu leisten, was der Instinkt fuer Tiere zu leisten hat.

 

Die aus 2 Komponenten zusammengesetzte Vernunft ist weniger resistent gegen Emotion als der nicht gleichermassen zusammengesetzte Instinkt.

 

Die Dynamik der Emotion ist dominant gegenueber der Dynamik von Ratio und Intuition.

 

Vernunft unterscheidet allgemein geltende Daten von deren Interpretation in Form speziell geltender Information. Emotion unterscheidet nicht Daten von Information, sondern bewertet Daten gleich Information und macht Spezielles allgemein geltend.

 

Vernunft unterscheidet Person, dh was der Mensch ist, von Institution, dh was der Mensch macht. Emotion unterscheidet nicht Person von Institution, bewertet Person gleich Institution und macht einen Teil als das Ganze geltend.

 

Als positiv und als negativ bezeichnete Emotionen unterscheiden sich nicht grundsaetzlich, sind von selber Substanz und gehen spontan ineinander ueber. Ihr Uebergang ist nicht diskret sondern kontinuiert.

 

Die synonyme Verwendung von Intuition und Emotion, deren Verwechslung sowie der Ersatz von Intuition durch Emotion bedingen in Konsequenz den Ersatz von Vernunft durch Emotion dh den Ersatz von intuitional bedingtem Gespuer und rational bedingter Berechnung durch emotional bedingtes Gefuehl.

 

Erfahrung aus Ratio und Intuition begruendet sich wesentlich deduktiv.

 

Erfahrung aus Emotion begruendet sich wesentlich induktiv.

 

Emotionale Motivation bedingt das infantile Verhalten des reaktiven EgoZentrismus.

 

Rationale|intuitionale Motivation bedingt das adulte Verhalten des aktiven EgoZentrismus.

 

Vom Menschen verursachte nachhaltig abtraegliche Situationen sind letztendlich mit emotionaler Motivation zu begruenden.

 

Vom Menschen verursachte nachhaltig zutraegliche Situationen sind letztendlich mit rationaler|intuitionaler Motivation zu begruenden.

 

Emotional motiviertes Verhalten ist zufaellig dann nicht destruktiv, wenn die emotional bedingte Entscheidung der rational|intuitional bedingten Entscheidung entspricht. Emotional motiviertes Verhalten ist grundsaetzlich dann nicht destruktiv, wird es rational|intuitional kontrolliert. In diesen Faellen kann emotional motiviertes Verhalten dann auch konstruktiv sein.

 

Die Eigenschaft emotionaler Motivation ist keine Fehlkonstruktion, sondern eine fehlbare Konstitution.

 

Die Fehlbarkeit auf Grund emotionaler Motivation konkretisiert sich in emotional motiviertem Verhalten bei nicht erfolgter Kontrolle durch rational|intuitional motiviertes Verhalten. Die weite Verbreitung emotional motivierten Verhaltens ist bedingt durch die Sanktionierung der Emotion von Seiten der Sozietaet. Die Sanktionierung der Emotion ist wiederum emotional motiviert. Emotionale Motivation restriktioniert die rationale|intuitionale Motivation. Restriktionierte rationale|intuitionale Motivation kann wiederum emotionale Motivation nicht kontrollieren.

 

Die von emotional motiviertem Verhalten bedingte sozialrelevante Divergenz wird verursacht von denen, die Vorgaben machen, so wie von denen, die den Vorgaben folgen, wenn der meiste Mensch sich in seiner Veranlagung gleicht und Emotion nicht ausreichend rational|intuitional kontrolliert.

 

Restriktive Strukturen des Denkens markieren die AussenGrenzen des dem Gehirn eigenen Potentials. Mehr oder minder konkretisiert wird das Potential in Folge rationaler|intuitionaler Motivation. Limitiert wird das Potential durch Restriktionierung in Folge emotionaler Motivation.