Mit jeder Situation ist ETWAS verbunden. Meist nennt man ES Gefühl, man sagt auch, dass man ETWAS spürt. Man nennt ES dennoch nur selten Gespür, nur selten nennt man ES Intuition, nicht immer in dem Bewusstsein, dass Intuition dem Gemeinten einzig entspricht und wesentlich von Emotion verschieden, deswegen zu unterscheiden und nicht synonym zu verwenden ist.

 

Es kann sich gleichende Situationen geben, nicht aber auch nur zwei Situationen, die sich in ausreichend gleichen, um von der einen auf die andere schliessen zu können. Wenn sich Situationen aber in ETWAS gleichen, das sich aus dem ES der Intuition erschliesst, kann deduktive Erfahrung auf ein Gemeinsames Gleiches schliessen.

 

INDUKTIV ist die ERFAHRUNG, die eine Situation nach spezifischen Mustern interpretiert und diese zur Vorgabe macht für andere Situationen. Die induktive Erfahrung bezieht sich indirekt auf die Sache und begründet sich emotional assoziativ. Sie fragt nicht, was kommen könnte, sondern sie sagt, was kommen wird. Die INDUKTIVE ERFAHRUNG muss jedes Mal vollständig neu gemacht werden und ist als Orientierung nicht zu gebrauchen, es sei denn, sie stellt assoziativ Verbindungen her, die tatsächlich nicht bestehen. Der Gebrauch dieser Orientierung ist dann negativ.

 

DEDUKTIV ist die ERFAHRUNG, die eine Situation nach universalen Mustern kategorisiert und mit denen von vorangegangenen wie nachfolgenden Situationen vergleicht. Die deduktive Erfahrung bezieht sich wesentlich direkt auf die Sache und begründet sich rational wie intuitiv folgerichtig. Sie fragt nicht, was kommen wird, sondern sie sagt, was kommen könnte. Die DEDUKTIVE ERFAHRUNG kann jedes Mal mehr oder minder wieder- und weiter-verwendet und als Orientierung entsprechend gut gebraucht werden.